Karl Aumayr siegt bei Jedermannlauf-Comeback
07. Oct 2012

Karl Aumayr siegt bei Jedermannlauf-Comeback

Selbst der bekannte Salzburger Schnürlregen wich kurz der Sonne, als um 9:30 Uhr auf dem Universitätsplatz der Startschuss für den Jedermannlauf fiel. Knapp 600 Läufer hatten sich für DEN Salzburger Stadtlauf angemeldet und sorgten so gemeinsam mit zahlreichen Zuschauern für ein gelungenes Comeback nach acht Jahren Pause.


Favoriten-Sieg über 21,097 Kilometer
Platz eins  beim Halbmarathon ging an Lokalmatador und Marathon-Staatsmeister Karl Aumayr vom CLUB LaufImPuls Salzburg, der nach 1:10:13 Stunden als souveräner Sieger am Universitätsplatz einlief. Der 30-Jährige sicherte sich damit auch den Titel „Salzburger Landesmeister im Halbmarathonlauf“. Platz zwei ging über die 21,097 Kilometer an Herbert Gruber (Tri Alpin Radstadt/1:13:39 Stunden). Da sein Verein allerdings nicht beim Salzburger Leichtathletik-Verband gemeldet ist, war Gruber nicht bei den Landesmeisterschaften angetreten. So ging der Vize-Landesmeistertitel an Stefan Thaler. Der Athlet der Union Salzburg finishte als Gesamt-Dritter in 1:15:48 Stunden, knapp vor Oliver Riefler (Lauftreff Nußdorf/1:18:02 Stunden). „Super Strecke, super Publikum, super Stimmung – im nächsten Jahr bin ich unbedingt wieder dabei“, lautete das knappe Statement von Karl Aumayr im Ziel.

Spannender Zieleinlauf bei den Frauen
Bei den Frauen war in einem spannenden Rennen Kamila Polak aus Wien die Schnellste. Die Läuferin vom Triathlonteam triHa gewann in einer Zeit von 1:25:41 Stunden knapp vor Claudia Kaiser (Plussport Saalfelden/1:25:51 Stunden), die sich damit auch den Titel „Salzburger Landesmeisterin im Halbmarathonlauf“ sicherte. Platz drei ging an Sabine Hofer vom LAC Salzburg in 1:26:13 Stunden. Die Halbmarathondistanz war beim Jedermannlauf übrigens in drei Runden zu laufen. Nach den ersten beiden Runden führte noch Sabine Hofer, am Ende durfte allerdings Kamila Polak jubeln.

Drei Runden – drei Bewerbe
Der Jedermannlauf bot aber weit mehr als einen Halbmarathon. Noch im Rennen konnten die Läufer selbst entscheiden, ob sie 7, 14 oder 21,097 Kilometer laufen wollten. Eine Runde war nämlich 7,03 Kilometer lang und führte vom Universitätsplatz über die Salzburger Altstadt nach Leopoldskron. Über die Riedenburg und das Siegmundstor ging es schließlich wieder auf den Universitätsplatz zurück.

Starke Zeiten auch bei kürzeren Bewerben

Schnellster über die 14 Kilometer war Andreas Ringhofer, der Steirer benötigte dafür 46:47 Minuten. „Es ist eine sehr schöne und auch schnelle Strecke“, erklärte er im Ziel. Auch der berühmte Salzburger Schnürlregen kam ihm gelegen: „Perfekt zum Laufen, da sind sicher auch einige Bestzeiten möglich.“ Bei Frauen durfte sich über 14 Kilometer Elisabeth Kaserbacher (1:08:46 Stunden) über den Sieg freuen.

Als Erster durfte sich am Salzburger Universitätsplatz aber Peter Müllner freuen. Er lief nach 24:56 Minuten als Sieger über 7 Kilometer ein. Als erste Frau lief Lauren Greil (ASV ASKÖ Salzburg) nach einer Runde in 30:10 Minuten als Siegerin ins Ziel ein.


Bunt gemischtes Feld

Unter den knapp 600 angemeldeten Läufern waren neben zahlreichen Salzburgern, die sich einen Start bei ihrem Stadtlauf nicht nehmen lassen wollten, auch zahlreiche Lauftouristen. Zu den Teilnehmern aus Finnland, den USA und Deutschland gesellten sich Läufer aus Italien, Luxemburg, Belgien und noch vielen mehr. Mag. Christoph Paulweber, Vorstandsdirektor der Salzburger Sparkasse, stand als begeisterter Läufer am Start und lief über 14 Kilometer. Auch Läufer des Charity-Partners Pro Juventute liefen mit.